Zitat

Stephanie Hartmann-Funder
Jahrgang 1964 | verheiratet | Mutter einer Tochter
Dipl.-Graphik-Designerin | Heilpraktikerin in eigener Natur- und Energieheilpraxis
Tai Chi • Qi Gong- | Meditationslehrerin
OLHT (One Light Healing Touch) Practicioner
HCT (Herzzentrierte Therapie) Practitioner

Lebenslauf tabellarisch | Lebenslauf literarisch

Seit 1985 praktiziere ich T'ai Chi Ch'uan • Qi Gong und sammle Erfahrungen mit Hatha Yoga | Zen | Taoistischer und Vipassanameditation.
1993 - 1996 Tai Chi / Qi Gonglehrerausbildung bei Rolf Weber | Lee-Stil | Frankfurt
2003 - 2006 Ausbildung in energetisch-spirituellem Heilen nach OLHT | Graduate (One Light Healing Touch | Ron Lavin | USA) bei Viola Schmidt und Robert Böhm, München
2007 + 2009 Weiterbildung OLHT Masterkurs
2010 Weiterbildung OLHT Practicioner
Seit 1995 Leitung Tai Chi | Qi Gong Kurse | Uni Ffm | AOK Hochtaunuskreis  VHS Bad Homburg | VHS Hochtaunuskreis | BfW Bad Vilbel | CENIT Bad Homburg | MTV Kronberg | Migränelinik Dr. Brand Königstein u.a. 
   
Seit 2002  Tai Chi-, Qi Gong und Meditationslehrerin in eigener Schule in der Praxis am Urselbach | Oberursel
   
Seit 2006 Einzelbehandlung | Coaching und Beratung nach OLHT
Seit 2013 staatlich anerkannte Heilpraktikerin
Seit 2015 Weiterbildung | Paarsynthese (Integrative Paartherapie nach Michael Cöllen) bei Petra und Dr. Guido Loy
Seit 2016 Einzelbehandlung | HCT (Herzzentrierte Therapie)

Für Geduldige mit einer Tasse Tee in der Hand zum Weiterlesen:

Als selbstständige Graphikerin bin ich zum Tai Chi wie „die Jungfrau zum Kinde gekommen...“ Das Leben hat mich einfach dorthin geführt!

Ein Studienfreund fragte mich damals, ob ich mit zum Tai Chi kommen wolle und ich wunderte mich nur „Was? Ski im Sommer?“...
Ich sollte acht Jahre lang, Woche für Woche zu Rolf Weber in Frankfurt in die Schule für Altchinesische Bewegungskunst gehen, bis mich eines Tages sein Anruf mit der Frage: „Weißt Du eigentlich, dass ich auch Tai Chi Lehrer ausbilde?“ erreichte. „Kann mir vorstellen, das wäre etwas für Dich!“ An mein spontanes „Ja das wär's!“, die riesige Freude und mein lautes Herzklopfen erinnere ich mich heute noch gut. Ich folgte seinem Ruf einfach.
Rolf verdanke ich auch meinen Zugang zur Meditation. So saß ich als junge Frau, Anfang zwanzig drei volle Tage schweigend mit vielen anderen Menschen in einem Seminarhaus im Wald und meditierte. Es kam mir einerseits absurd vor und war andererseits eine spannende Herausforderung..., ich war neugierig und aufgeregt..., die Zeit verging im Flug und meine „Reisen nach Innen“ begannen. Mittlerweile bin ich in den „Innenwelten“ heute genauso zu Hause wie in der „Außenwelt“.
Meine Sehnsucht, Neugier, Ungeduld und auch schmerzhafte Erinnerungen festgehaltener Trauer haben mich verschiedene wunderbare Ansätze und Lehrer kennen lernen lassen: z.B. Zen, das ich bei Dae Pop Sa Nim, einer koreanischen Meisterin einige Jahre praktizierte;  oder auch die Vipassanameditation nach S. N. Goenka, einem indischen Lehrer. Diese Erfahrungen absichtslosen Gewahrseins fließen ganz natürlich in meinen nach Innen ausgerichteten Tai Chi- und Qi Gong-Unterricht mit ein.

„Zufall“ war, dass der Mann, in den ich mich damals verliebte auch bei Rolf Weber Tai Chi lernte - wie wir erst einige Monate später feststellten. Viele Gemeinsamkeiten führten uns immer wieder auf ähnliche Wege. „Ein Gesundheitszentrum“ war unser Traum seitdem wir 1992 zusammenkamen und immer mal wieder an diesen Wunsch dachten... bis er sich zehn Jahre später tatsächlich realisierte mit der Praxis am Urselbach.

Mit vierunddreißig Jahren lernte ich dann auch über unsere Tochter Meditation ganz neu kennen. Fern von Abgeschiedenheit, mitten im prallen Familienleben und Alltag mussten sich Innen und Außen mehr integrieren - ob beim Windelnwechseln, Geschirrspülen... oder in ruhiger Sitzhaltung.
Auch beim Tanzen, was ich von Kindesbeinen an leidenschaftlich gerne für mich alleine aber auch mit anderen teile, erlebe ich eine Harmonie, Unbeschwertheit, Weite und strömende Freude, die mir eine ständige Quelle der Kraft sind.

Auf meine Fragen: „Was lässt mich ganz und heil fühlen?“, „Was ist das Wesen der Welt?“, „Wie lässt sich Gott erleben?“ antwortet mir der Taoismus: „Hör auf zu fragen, Du kennst die Antwort doch schon längst.“ Manchmal ist das hart so im offenen Ozean zu schwimmen... und kein Rettungsring in Sicht, nicht mal ein Fingerzeig.
Den bekam ich überdeutlich 2003 bei Viola Schmidt und Robert Böhm, im Spiritual Healing Institut (München) dank der OLHT Methode. Was so sperrig klingt wie ein großer Versicherungskonzern ist ein äußerst hilfreiches Wegweisersystem im Ozean!
Es ist ein effektives Handwerkszeug, „energetische“ Phänomene viel klarer und differenzierter zu erkennen und einordnen.

„Im Einklang Sein“ geschieht meiner Erfahrung nach immer nur im Ausgleich der Körper-Seele-Geist Ebenen. Soll der Körper gesund sein, muss dabei auch die Bewusstheit eine wichtige Rolle spielen.
Meine persönlichen Selbstbeschränkungen zu erkennen und zu durchleben, löste bei mir Angst und Trauerwellen aus. Das gehört dazu. Ich habe akzeptiert, dass mich auf Momente, die sich aus der Tiefe spirituellen Wachstums heraus auftun, nichts vorbereiten kann. Ich weiß, dass es mich schlicht jeder Zeit wieder umhauen wird... und danach wieder öffnet in nicht gekannte Weite.
Stephanie gibt es so nicht mehr... Für mich hat sich alles geändert, neu sortiert. Worte reichen  gar nicht aus, zu beschreiben wie es sich anfühlt: vollständig, glücklich, in Frieden, still - einfach „Energiewesen“ - zu sein... Ich staune immer wieder darüber und bin dankbar, den „Zauber" des Lebens selbst zu erfahren, der einfach durch mich hindurch weitergegeben werden möchte.“

Seit 2013Heilpraktikerin in eigener Natur- und Energieheilpraxis

 

Stephanie im Sommer 2009