Martin Funder
Jahrgang 1960
Verheiratet, 2 Kinder

Lebenslauf tabellarisch | Lebenslauf literarisch

AUSBILDUNG

1992 Physiotherapeut
1998 Manualtherapeut (DGMM)
2004 Diplom Osteopathische Therapie (DOT)
2006 Heilpraktiker


WEITERE FORTBILDUNGEN

  • Tai Chi Ch'uan (Lee Stil) bei Rolf Weber von 1990-1998
  • Motogeragogik bei Elisabeth Cöster-Schmücker 1993
  • Orthopädische Rückenschule, 1993 DFZ Mainz
  • Einführung in die Feldenkrais-Methode, DFZ Mainz
  • Einführung in die Shiatsu-Methode, Regina Tietze, Shiatsu-Therapeutin, Frankfurt
  • Einführung in die Psychomotorik
  • Brüggermethode 1996-1997, AGFK Badenweiler
  • Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin, Günther Gunia, Bramsche
  • „Bewusstheit durch Bewegung", Christiane Lauer, Feldenkrais-Therapeutin, Frankfurt
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Craniosacrale Synthese (CSS), Horst Fritz
  • Fasciale Osteopathie, Maurice Cesar
  • Craniomandibuläre Dysfunktion aus osteopathischer Sicht (CMD), Paul Ridder, Freiburg
  • Laufende Fortbildung pädiatrische Osteopathie


KURZER ABRISS MEINER BERUFLICHEN LAUFBAHN

Durch meinen Zivildienst in der orthopädischen Klinik Friedrichsheim in Frankfurt am Main begann ich 1989 mit meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten. Ab 1992 arbeitete ich in verschiedenen Physiotherapie-Praxen. Die Idee, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, führte zu vielerlei Erfahrungen in den unterschiedlichsten Fort- und Weiterbildungsbereichen.
So bekam ich Einblicke in die Feldenkrais-Methode, erlebte die Methode des Shiatsu, tauchte ein in die Welt der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Besonders faszinierte mich das Tai Chi Ch'uan. Mit beinahe schon chronischen Rückenschmerzen nahm ich an einem Einführungskurs des Lee-Stil bei Rolf Weber in Frankfurt teil. Es war phantastisch, hinterher verspürte ich eine wesentliche Linderung, die ich bei anderen Methoden nicht erfuhr. Hier tat sich über die interessante Welt der Physiotherapie hinaus ein völlig neuer Bereich auf. Durch das Tai Chi bekam ich einen Eindruck der Einheit von Körper, Seele und Geist. Nach beinahe zehnjähriger Praxis des Lee-Stils stand ich vor der Entscheidung mich zum Tai Chi-Lehrer ausbilden zu lassen oder mich der Vertiefung der Physiotherapie zu widmen.
1996 entschied ich mich für die Weiterbildung zum Manualtherapeuten erweitert um die medizinische Trainingstherapie. Die manuelle Therapie ist allerdings keine ganzheitliche Therapie, die den gesamten menschlichen Körper umfasst. Vielmehr werden lokal Beschwerden und Symptome behandelt.
Für mich war und ist die manuelle Therapie jedoch sehr effektiv. Die Behandlungszeiten wurden durch die schneller abnehmende Symptomatik wesentlich verkürzt. Schon während meiner Fortbildung zum Manualtherapeuten kam ich in Kontakt mit der Osteopathie. Es schien eine faszinierende Methode, die den ganzen Menschen behandelt.
Zunächst war aber Vorraussetzung der Abschluss als Manualtherapeut. Das entsprechende Diplom erwarb ich 1998.
Unmittelbar darauf begann ich mit der Weiterbildung „Osteopathie für Physiotherapeuten“.
Es war ungemein spannend, in der Theorie von den sich bewegenden Körpergeweben zu hören und diese in der Praxis zu spüren und zu erfahren. Unter meinen und in meinen Händen nahm ich Bewegungen des Schädels und anderer Körperteile wahr. Es waren nicht irgendwelche ungeordneten Bewegungen; eine klare nachvollziehbare Ordnung zeigte sich und ließ sich sogar anatomisch einordnen.
Von nun an wurde es so einfach wie kompliziert: angewandte Anatomie und Palpation (Gespür). In meine Behandlungen der manuellen Therapie ließ ich vermehrt osteopathische Techniken mit einfließen, wodurch sich der Behandlungserfolg noch verbesserte.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Behandlungen war die Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dies war somit die Fortsetzung des osteopathischen Konzeptes zur Anregung der Selbstheilungskräfte.
Wie sagte schon A.T. Stills, der Begründer der Osteopathie:

„It's easy to find sickness in a body. An osteopath's goal should be to find health.“

„Es ist leicht Krankheiten und Erkrankungen in einem Körper zu finden. Ziel eines Osteopathen sollte sein, Gesundheit zu entdecken.“

Entsprechend lasse ich mich mehr und mehr vom Körper führen und werde dabei Zeuge, wie er sein Fließgleichgewicht wieder findet. Das ist eine Erfahrung, wenn auch schon tausendfach erlebt, die immer wieder aufs Neue spannend ist.
Es ist für mich der Kontakt mit dem Leben als Solchem -, denn 

„Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben.“

Ich kann nur demütig Zeuge dieses fantastischen Vorganges sein und bin beglückt, Heilung und Leben in meinen Patienten unterstützen zu dürfen. Mein täglicher Arbeitsalltag in der Praxis am Urselbach seit 2002 ist zwar auch Routine geworden, trotzdem nicht minder interessant.
Auch noch nach Abschluss meiner Ausbildung mit Diplom 2004: D.O.T.-Diplom Osteopathische Therapie - öffnen sich mir täglich neue Türen. Letzten Endes wird mein Gespür immer noch feiner und die Wahrnehmung umfassender. Um den Behandlungserfolg aufrechterhalten zu können, vermittle ich Ihnen als kleines Programm für zu Hause spezielle osteopathische und physiotherapeutische Übungen.
Hier kommt der Gedanke der Einheit und der Einfachheit zusammen denn:

„Osteopathie is more than a method - it is a philosophy.“

„Osteopathie ist mehr als eine Behandlungsmethode, es ist eine Philosophie.“

Wiederum ein Zitat von A.T. Stills. Mit dieser Geisteshaltung führe ich meine Behandlungen durch und freue mich auf jede neue Erfahrung; sehr gerne auch mit Ihnen.

Ich freue mich auf Sie, lieber Leser!